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Abstiegskampf, Teil 28 … April 20, 2009

Posted by Huge in Fußball.
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Das ist eine gute Truppe, die mit Zusammenhalt gegen den Klassenerhalt kämpft. (Ugur Inceman)

Schlecht zu spielen und zu verlieren ist nur gerecht. Gut zu spielen und zu verlieren tut weh. Am Osterwochenende noch hatte Arminia Bielefeld eines der wichtigsten Spiele des Jahres völlig zu Recht mit 1:2 gegen Energie Cottbus verloren. Das Kontrastprogramm bot sich am Samstag auf der Alm: Ribéry statt Illiev, Schweinsteiger statt Rost und Toni statt Rangelov. Rekordmeister Bayern München gab sich wieder einmal im tristen Bielefeld die Ehre und siehe da: wie üblich besannen sich die Blauen gegen ein Team gehobener Qualität und boten munter Paroli. Zumindest im ersten Durchgang spielte der DSC durchaus gleichrangig (wie man so schön sagt: „auf Augenhöhe“) und kam von Zeit zu Zeit im eigenen Stadion zu gefährlichen Kontern. Was erneut meine These bestätigt, dass spielerisch starke Teams der Arminia liegen.

Doch nach 90 Minuten lässt sich die Ausbeute des Nachmittags in einer ernüchternden Zahl zusammenfassen: null. Null Tore, null Punkte. Bayern spielte auf und Luca Toni zeigte Michael Frontzeck, was der Arminia fehlt: ein Torjäger, der aus dem Nichts ein Tor machen kann. Wenn Artur Wichniarek das Tor nicht trifft, tut es niemand sonst. Ein Sieg aus zehn Spielen ist die mittlerweile furchterregende Bilanz der jüngeren Geschichte, die den Abstieg in die Zweite Liga immer wahrscheinlicher macht. Nur von Glück ist zu reden, dass die Arminia den Strich in dieser Saison noch nicht von unten sah. Ein mickriger Punkt entscheidet über Abstiegsplatz und Nichtabstiegsplatz, ich hoffe, in der nächsten Woche nicht über die Vergänglichkeit eines Punktes schreiben zu müssen. Denn am Sonntag steht das nächste wichtigste Spiel des Jahres an: gegen Borussia Mönchengladbach.

Und sonst? Wolfsburg bleibt mit viel Schiedsrichter-Glück an der Spitze, der VfB Stuttgart meldet sich leise zurück im Konzert der Spitzenkräfte. Bayer Leverkusen schafft es wieder mal nicht, sein spielerisches Niveau über eine Saison hinweg zu halten, auch bei der TSG aus Hoffenheim sind die Lorbeeren längst verwelkt. Eintracht Frankfurt hat das sichere Ufer beinahe erreicht. Der KSC schießt nach einer Ewigkeit mal wieder Tore, steht aber weiter gemeinsam mit Gladbach und Cottbus auf den Abstiegsplätzen.

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