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Wochen der Wahrheit … Februar 22, 2009

Posted by Huge in Fußball.
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TSG 1899 Hoffenheim
In der Hinrunde hatte die TSG mit ihrem tollen Tempofußball die Herzen, die dem Hopp-Projekt nicht per se abgeneigt waren, im Sturm erobert. Seit der Winterpause ist alles anders: Torjäger Ibisevic fehlt und mit ihm der Erfolg. Gegen Gladbach und Stuttgart gab es nur Unentschieden, gegen Leverkusen gar ein 1:4. Jetzt muss Hoffenheim, während auch der Sympathie-Bonus schwindet, beweisen, dass diese Hinrunde mehr war als nur ein kurz aufflackerndes Strohfeuer. Denn der UEFA-Cup sollte schon drin sein für die jungen Himmelsstürmer.

Bayern München
Eigentlich schien diese Meisterschaft ein Selbstläufer zu werden. Hoffenheim schwächte das Verletzungspech, während der Rest regelmäßig patzte. Doch mit dem Jahr 2009 sind die Hochgefühle auch an der Säbener Straße selten geworden. Von vier Partien in der Rückrunde wurden drei verloren, nur eine gewonnen. Daneben der übliche Rummel um Rensing, van Bommel, Podolski und Klinsmann. Bayern braucht nun wieder den Tunnelblick und absoluten Siegeswillen, der die Mannschaft zu Hitzfelds Zeiten auszeichnete. Noch ist alles möglich.

Schalke 04
Ruhrderbys sind immer eine hitzige Angelegenheit. Innerhalb einer Woche verlor Schalke 1:2 in Bochum und spielte 1:1 gegen den BVB. Alles blieb ruhig, doch die dürftige Bilanz dieser prestigeträchtigen Spiele passt ins diesjährige Schalker Bild. Seit Monaten schon stehen Fred Rutten und Andreas Müller im Kreuzfeuer der Kritik. Beide bekommen die Situation nicht in den Griff, bei weiteren Niederlagen dürfte ihre Mission auf Schalke beendet sein.

Werder Bremen
Es musste einmal kommen und doch tut es weh. Nach begeisternden Jahren ist Werder Bremen auf dem harten Boden der Bundesliga-Tatsachen gelandet. Vor allem gegen die scheinbar kleinen Klubs hakt es: Remis gegen Gladbach, Niederlage gegen Cottbus. Das größte Manko ist derzeit eindeutig die Chancenverwertung. Noch steht der Posten von Thomas Schaaf nicht zur Debatte, hoffentlich bleibt das auch so. Momentan jedenfalls steckt Werder im allergrauesten Mittelmaß.

Hannover 96
Zum Ende der Hinrunde schien sich das Schicksal gerade auf die Seite der 96er geschlagen zu haben, jetzt geht es auch schon wieder abwärts. Die Abstiegsplätze in Reichweite, schwört Präsident Martin Kind noch alle Eide auf Dieter Hecking – allein: wie lange noch? Die Mannschaft zumindest beweist Moral und holte in den letzten beiden Spielen jeweils ein 0:2 auf. Das Restprogramm allerdings ist hammerhart: die nächsten Gegner heißen Leverkusen, Bayern, BVB und Hoffenheim!

Arminia Bielefeld
Es läuft ganz akzeptabel für die Arminia, wie immer mit Hoch- und Tiefpunkten, wobei letztere erfreulich selten zu Buche schlagen. Nichtsdestotrotz wären Punkte in den nächsten Wochen ganz besonders wichtig: gegen den alten Rivalen aus Köln, um das Mittelfeld nicht zu weit davonziehen zu lassen. Gegen Frankfurt, um auch die Eintracht wieder direkt in den Abstiegskampf zu verwickeln und gegen den KSC sollen entscheidende Punkte gegen einen direkten Konkurrenten geholt werden.

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