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Mittendrin oder nur dabei … Juli 19, 2008

Posted by Huge in Fußball.
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Noch 20 Tage, dann starten in Peking die Olympischen Sommerspiele 2008. Während vor Monaten noch ausgiebig die politische Brisanz dieser Spiele erörtert wurde, rückt nun endlich mehr und mehr der sportliche Aspekt in den Mittelpunkt. Für die Bundesligavereine bedeutet das vor allem jede Menge Diskussionen mit den Superstars, die gerne auch bei den Spielen für ihr Land auflaufen würden.

Dabei ist es ohnehin nur Spielern unter 23 Jahren erlaubt, zu spielen, sowie drei älteren pro Team. Die Sorgen für die Klubs sind dennoch groß genug. Immer mehr Stars fordern ihre Freigabe vom Spielbetrieb ein. Der FC Bayern hat relativ schnell für klare Verhältnisse gesorgt, stellt nur die Ersatzspieler Breno und Sosa ab. Werder Bremen hingegen muss um Superstar Diego bangen und neuerdings sucht auch Marko Pantelic von Hertha BSC den Weg ins Reich der Mitte.

Dass sich die Vereine sträuben, ist klar. Schließlich geht es nicht nur darum, zwei Wochen lang auf die (Schlüssel-)Spieler zu verzichten. Bei Olympia kann kein Fitnesstrainer die Trainingsmoral kontrollieren, die Gefahr überspielter Profis darf seit Jahren bei jedem großen Turnier bestaunt werden. Und man stelle sich nur vor, Diego würde sich bei Olympia das Kreuzband reißen und ein halbes Jahr lang ausfallen.Die Meisterschaft wäre für Werder sofort gelaufen.

Noch größer wäre das Problem, hätte sich die deutsche U21 für Peking qualifiziert. Dann bliebe der DFL wohl nichts anderes als ein Bundesliga-Stop übrig. Lösungsvorschläge bleiben nur Stückwerk. Einer A-Nationalmannschaft kann man nach einer EM kein weiteres Turnier zumuten. Und Fußball, die beliebteste Sportart der Welt, aus dem Programm der Olympischen Spiele z streichen, kann auch nicht das Wahre sein. Vielleicht sollte man – im eigentlichen Sinne der olympischen Idee – den wahren Amateuren das Feld überlassen: den Jugendnationalmannschaften wie U19 oder U17.

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