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Klinsi is back … Januar 13, 2008

Posted by Huge in Fußball.
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… was soviel heißen soll wie: Jürgen Klinsmann übernimmt ab dem 1. Juli 2008 den Trainerposten beim FC Bayern München. Eine mutige und fraglos sehr überraschende Entscheidung von beiden Seiten. Aber ob es auch die richtige war? Der Versuch einer kleinen Analyse.

Motivator ohne Erfahrung

Seit der WM 2006 hat Klinsmann seine langersehnte Stammplatzgarantie in den Herzen der deutschen Fußballfans. Sein Erfolgsgeheimnis: eine geradezu unheimliche Fähigkeit, die Spieler zu begeistern und zu motivieren. Das wird ihm zweifelsohne auch in München helfen. Aber die Erfahrung als Vereinstrainer fehlt Klinsmann ganz offensichtlich, bisher stehen lediglich zwei Jahre als Nationaltrainer zu Buche. Es bleibt abzuwarten, wie Klinsmann mit der täglichen Arbeit zurecht kommen wird.

Die Helferlein

Womit wir bei einem weiteren wichtigen Punkt wären. Sportlich wird der Mann neben Klinsmann eine extrem wichtige Rolle spielen, der Co-Trainer. Mit Jogi Löw hatte Klinsmann beim DFB einen echten Fachmann an der Seite, beim FC Bayern sind momentan Jürgen Klopp und Guido Buchwald im Gespräch. In erster Linie wird es wohl darauf ankommen, einen Taktiker anzuheuern, während Klinsmann die Mannschaftsführung übernimmt.

Sturkopf mit Rückenwind

„Das Verhältnis zwischen Jürngen Klinsmann und dem FC Bayern war immer ausgezeichnet, auch wenn es nicht immer so aussah.“ Die Worte von Uli Hoeneß auf der Pressekonferenz am Freitag in Gottes Ohr. Denn schon bald könnte es krachen, wenn die beiden Sturköpfe Klinsmann und Hoeneß aneinander rasseln. Beide halten mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg und der ein oder andere Wutausbruch scheint im Haifischbecken an der Säbener Straße vorprogrammiert.

Die verpasste Chance?

Natürlich ist die Verpflichtung des ehemaligen Superstars Jürgen Klinsmann ein Riesencoup für den FC Bayern. Bei all den oben angeführten Einschränkungen muss man sich allerdings fragen, ob in der Klinsmann-Personalie nicht auch eine vertane Chance für den FCB, ja für den deutschen Fußball liegt. Namlich die, einen internationalen Toptrainer in die Bundesliga zu lotsen, einen von der Marke Mourinho, Rijkaard oder Hiddink. Die internationale Presse (insbesondere die spanische) ergeht sich jedenfalls schon in hämischer Schadenfreude.

Fazit

Alles ist offen. Ich traue es Klinsmann zu, zumindest national Erfolg zu haben, auch wenn Schwierigkeiten sicher nicht ausbleiben werden. Es wird spannend.

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